Abteilung RadioPharmTUM

Die RadioPharmTUM stellt sich vor

Die Abteilung RadioPharmTUM an der Nuklearmedizin stellt seit 2009 diagnostische Radiopharmaka unter GMP-Bedingungen her. Zur wesentlichen Einrichtung gehören ein Zyklotron zur Nuklidproduktion, ein Reinraum für die Sterilherstellung sowie ein modern ausgerüstetes Qualitätskontrolllabor. 

Über 25 Jahre FDGTUM

Die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin besitzt eine eigene Zulassung für die Herstellung und den Vertrieb von 18F-FDG und versorgt unter dem Produktnamen FDGTUM Kliniken und Praxen im süddeutschen Raum sowie die Grenzregionen in Österreich und Tschechien.

Zur Bestellung: Pharma-Bestellung.NM@mri.tum.de 
Tel: +49 89 4140 1427

FDGTUM

[18F]FDG (18F Fludeoxyglucose) ist eines der am häufigsten verwendeten radioaktiven Kontrastmittel für Untersuchungen mittels der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) in der nuklearmedizinischen Diagnostik.

Markenname: FDGTUM (208-1665 MBq/ml)

Zulassungsnummer: 45741.00.00

Verfügbarkeit

FDGTUM wird derzeit routinemäßig bis zu zweimal täglich angeboten:

TagLieferzeit 1Lieferzeit 2
Dienstag07:45 Uhr10:00 Uhr
Mittwoch07:45 Uhr10:00 Uhr
Donnerstag07:45 Uhr10:00 Uhr
Freitag07:45 Uhr 

Produktion auf individuelle Nachfrage möglich. Bestellung und Stornierung bis zum vorigen Werktag um 13:00 Uhr möglich.

Kontakt zur Bestellung FDGTUM

Zur Bestellung von FDGTUM zu den regulären Produktionsslots oder für Ihre individuelle Anfrage kontaktieren Sie gerne:

Herrn Philipp Bösl (Leitung Vertrieb)
Tel.: +49 89 4140 1427 
Mail: Pharma-Bestellung.NM@mri.tum.de

Anwendungsgebiete FDGTUM

FDGTUM ist ein Diagnostikum für die Positronen-Emissions-Tomographie (PET).  

Onkologische Diagnostik

FDGTUM wird im Rahmen der onkologischen Diagnostik verwendet zur Untersuchung von Funktion und Erkrankungen spezifischer Organe oder Gewebe mit dem Ziel der Darstellung einer verstärkten Glukoseaufnahme bei den folgenden ausreichend dokumentierten Anwendungsgebieten: 

Diagnose:        
• Charakterisierung von solitären Lungenrundherden
• Nachweis des Primärtumors bei metastatischer zervikaler Lymphadenopathie unbekannter Herkunft
• Adenokarzinome des Pankreas
Bestimmung des Tumorstadiums:
• Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region
• primäre nicht-kleinzellige Lungenkarzinome, einschließlich der Detektion von Fernmetastasen (bezüglich Hirnmetastasen siehe auch Abschnitt Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung)
• Ösophaguskarzinome 
• maligne Lymphome (ausgenommen niedrig malignes Non-Hodgkin-Lymphom)
• rezidivierende kolorektale Karzinome vor operativem Eingriff
• maligne Melanome bei Breslow >1.5 mm oder Lymphknotenmetastasen bei Diagnose (bezüglich Hirnmetastasen sowie Koinzidenz-PET-Kamerasystemen siehe auch Abschnitt Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung) Monitoring des therapeutischen Ansprechens: • Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region (Untersuchung frühestens 4 Monate nach Strahlentherapie, vergleiche auch Abschnitt Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung)
• maligne Lymphome nach Chemotherapie (ausgenommen niedrig malignes NHL) Detektion bei begründetem Verdacht auf Rezidive:
• Gliome mit hohem Malignitätsgrad (III und IV)
• Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region (Untersuchung frühestens 4 Monate nach Strahlentherapie, vergleiche auch Abschnitt Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung) 
• nicht-kleinzellige primäre Lungenkarzinome (bösartige Tumore in der Lunge)
• maligne Lymphome (ausgenommen niedrig malignes NHL)
• rezidivierende kolorektale Karzinome bei begründetem Verdacht auf ein Tumorrezidiv (z.B. signifikanter Tumormarker-Anstieg) und fehlendem Tumornachweis in der übrigen bildgebenden Diagnostik

Kardiologische Diagnostik

Bei der kardiologischen Indikation ist das Diagnoseziel vitales Myokardgewebe, das Glukose aufnimmt, aber eine Hypoperfusion aufweist. Die Perfusion muss im Vorfeld mit geeigneten bildgebenden Verfahren bestimmt worden sein.

• Erkennung von vitalem Myokardgewebe bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung und eingeschränkter regionaler und globaler linksventrikulärer Funktion

Neurologische Diagnostik

Bei der neurologischen Indikation ist das Diagnoseziel der interiktale Glukose-Hypometabolismus.

• Lokalisation epileptogener Zonen für die chirurgische Behandlung der Epilepsie

Weitere Radiopharmaka

Flotufolastat ([18F]rhPSMA-7.3)

[18F]Fluorethyltyrosin (18F-FET)

[18F]SiTATE

Verschiedene 68Ga-markierte Produkte

Prüfpräparate für verschiedene klinische Studien

Leitung - Radiochemie & Radiopharmazie
Prof. Dr. Calogero D'Alessandria
Prof. Dr. Calogero D'Alessandria
Team - RadioPharmTUM © Team - RadioPharmTUM
© Team - RadioPharmTUM
Verantwortliche Mitarbeiter
Dr. Antonia Richter
Philipp Bösl
Dr. Sebastian Fischer
Dr. Alexander Wurzer
Dr. Petra Watzlowik
FDG Produktion - RadioPharmTUM © FDG Produktion - RadioPharmTUM
© FDG Produktion - RadioPharmTUM
Bereiche der RadioPharmTUM & weitere Mitarbeiter

Qualitätssicherung und QPs

Dr. Antonia Richter
Dr. Alexander Wurzer
Dr. Petra Watzlowik
Christiane Bendl

Produktion

Philipp Bösl
Andrea Alke
Damian Warmula
Michael Berberich
Maximilian Irl

Qualitätskontrolle

Dr. Sebastian Fischer
Matthias Heinzl
Brita Obermaier

Zyklotron

Michael Herz
Manuel Wittmann
Wolfgang Linke